Vom ersten Gespräch bis zur Übergabe
Zehn Schritte, die aufeinander aufbauen. Sie bestimmen das Tempo, und Sie können den Prozess in jedem Stadium beenden.
Schritt 1: Vertrauliche Anfrage
Einige grundlegende Informationen reichen aus. Sie müssen zu diesem Zeitpunkt weder Unterlagen zusammenstellen noch eine Entscheidung getroffen haben.
Schritt 2: Persönliches Erstgespräch
Wir lernen Ihr Unternehmen und Ihre Ziele kennen – am Telefon, bei Ihnen vor Ort oder an einem neutralen Ort, ganz wie Sie möchten.
Schritt 3: Vertraulichkeit
Vor der Weitergabe sensibler Unterlagen kann eine beidseitige Vertraulichkeitsvereinbarung abgeschlossen werden.
Schritt 4: Erste Unternehmensinformationen
Zahlen, Mietparkstruktur und Standort werden grob betrachtet. Es geht noch nicht um eine vollständige Datenaufbereitung.
Schritt 5: Erste Einschätzung
Wir prüfen, ob Unternehmen und Strategie grundsätzlich zusammenpassen – und sagen es Ihnen zeitnah, wenn das nicht der Fall ist.
Schritt 6: Besichtigung
Wir lernen Mietpark, Werkstatt, Standort und Organisation kennen. Auf Wunsch außerhalb der Geschäftszeiten.
Schritt 7: Kaufpreisindikation
Bei weiterem Interesse wird eine erste wirtschaftliche und strukturelle Vorstellung erarbeitet und mit Ihnen besprochen.
Schritt 8: Vertiefte Prüfung
Wirtschaft, Maschinen, Verträge, Personal, Finanzierung und rechtliche Themen werden geprüft.
Schritt 9: Vertrag
Kaufvertrag und gegebenenfalls Immobilien- oder Mietvertrag werden vorbereitet und abgestimmt.
Schritt 10: Übergabe
Mitarbeiter, Kunden, Systeme und Geschäftsführung werden nach einem gemeinsam abgestimmten Plan übergeben.
Lieber erst telefonieren?
Ein Anruf verpflichtet zu nichts. Wenn Sie zunächst nur wissen möchten, ob ein Gespräch überhaupt sinnvoll ist, klären wir das in wenigen Minuten.
Ihr Anruf wird nicht weitergegeben und nicht dokumentiert, solange Sie das nicht wünschen.
Wie lange dauert das?
Ehrliche Antwort: Es hängt von Ihnen ab. Die folgenden Zeiträume sind Erfahrungswerte, keine Zusagen.
Erstgespräch bis erste Einschätzung
Häufig zwei bis sechs Wochen. Der Aufwand liegt fast vollständig bei uns.
Einschätzung bis Kaufpreisindikation
Vier bis zehn Wochen, abhängig davon, wie schnell Zahlen verfügbar sind.
Indikation bis Vertragsabschluss
Drei bis sechs Monate. Prüfung, Finanzierung und Vertragsgestaltung brauchen ihre Zeit.
Übergabe
Von wenigen Wochen bis zu mehreren Jahren – je nachdem, welche Rolle Sie künftig einnehmen möchten.
Wenn Sie Ihre Nachfolge erst in einigen Jahren planen, verlängert sich nicht der Prozess – es verschiebt sich lediglich sein Beginn. Das Gespräch selbst können wir jederzeit führen.
Wer wann von was erfährt
Die größte Sorge der meisten Unternehmer ist nicht der Preis, sondern die Frage, was passiert, wenn die Sache zu früh bekannt wird. Diese Sorge ist berechtigt: Ein Gerücht über einen bevorstehenden Verkauf kann Mitarbeiter verunsichern, Kunden abwandern lassen und den Wettbewerb aufmerksam machen.
Deshalb gilt bei uns:
- Es wird niemand informiert, ohne dass Sie es wissen und wollen.
- Vor der Weitergabe sensibler Unterlagen kann eine beidseitige Vertraulichkeitsvereinbarung geschlossen werden.
- Besichtigungen können außerhalb der Geschäftszeiten stattfinden.
- Ihre Anfrage wird nicht veröffentlicht und erscheint in keinem Portal.
- Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte, Berater oder Vermittler weiter.
Wann Mitarbeiter einbezogen werden sollten
Irgendwann müssen Mitarbeiter erfahren, was geschieht – spätestens vor dem Übergang. Der richtige Zeitpunkt ist fast immer später, als Verkäufer befürchten, und früher, als sie es dann tatsächlich tun.
In der Praxis hat es sich bewährt, Schlüsselpersonen wie Werkstattleitung oder Disposition einzubeziehen, sobald der Abschluss absehbar ist – und die Belegschaft gemeinsam zu informieren, nicht nacheinander.
Wir stimmen den Zeitpunkt und den Wortlaut mit Ihnen ab. Sie sprechen, wir stehen daneben.
Was Sie für das erste Gespräch brauchen
Für das Erstgespräch
Nichts. Wirklich nichts. Es reicht, wenn Sie über Ihr Unternehmen sprechen können – das können Sie besser als jede Unterlage.
Später im Verlauf
- Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre
- aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung
- Maschinenliste mit Baujahr, Betriebsstunden und Zeitwert
- Auswertung der Auslastung, wenn Ihre Vermietsoftware sie hergibt
- Übersicht der Leasing-, Mietkauf- und Finanzierungsverträge
- Kundenliste in anonymisierter Form, Rahmenverträge
- Personalübersicht ohne Namen
- Unterlagen zum Standort: Grundbuch, Miet- oder Pachtvertrag
Die vollständige Liste gibt es als Checkliste zum Ausdrucken – hier entlang.
Der erste Schritt ist ein Gespräch. Mehr nicht.
Alles Weitere entscheiden Sie, wenn Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben.